Zürcher Bevölkerung fordert Nachhaltigkeit – auch beim Umgang mit Steuergeldern

Medienmitteilung vom 05. Dezember 2012

Samuel Balsiger, SVP Zürich

Unterschriftensammeln ist in der Regel harte Knochenarbeit. Dabei muss oft bis zum Ende der Sammelfrist um jede einzelne Unterschrift gekämpft werden. Nicht so bei der Volksinitiative «Hafenkräne-Nein», welche sich teils zum Selbstläufer und generell zu einem regelrechten Hit entwickelte.

Rückmeldungen aus allen Stadtkreisen schildern, dass die Passanten gar aktiv auf die Unterschriftensammler/innen zugingen, um ja auch für die Volksinitiative unterschreiben zu können. In den Quartieren haben engagierte Bürgerinnen und Bürger sich sogar selbstständig organisiert und zum Beispiel in Wohnhäusern, bei Bekannten und am Arbeitsplatz Unterschriften gesammelt.

Es fällt auf, dass über alle gesellschaftlichen Schichten, ob Jung oder Alt, selbst über alle Parteigrenzen hinweg ein gemeinsamer politischer Nenner vorhanden ist: Die Bevölkerung von Zürich ist nicht länger bereit, unsinnige Steuergeldverschwendungen widerspruchslos hinzunehmen.

In Zeiten drohender Staatsbankrotte und leeren Kassen – auch in der Schweiz – rückt der nachhaltige Umgang mit Steuergeldern vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Die breite Bevölkerung ist empört über die Pläne des Stadtrates. Auffallend viele rot-grüne Wählerinnen und Wähler zeigen grosse Sympathie für die Initiative «Hafenkräne-Nein» und fordern so Nachhaltigkeit auch im Umgang mit Steuergeldern.

Die Bevölkerung hat mit dem rekordschnellen Zustandekommen der Volksinitiative «Hafenkräne-Nein» nun ein kraftvolles Zeichen an den Stadtrat gesendet, damit sich ein Sündenfall Hafenkran niemals mehr wiederholen kann. Die Stadtregierung ist nun aufgefordert, diese Signale aus der Bevölkerung ernst zu nehmen und die Volksinitiative auf dem schnellsten Weg und ohne wahltaktische Spiele zur Abstimmung zu bringen.