Von wo stinkt der Fisch in der Stadt Zürich?

Die links-grüne Elite hat ihre willigen Vollstrecker im Parlament. Nur die SVP wehrt sich mit Überzeug und Herz gegen den politischen Irrsinn. Das sonst leider reibungslose Zusammenspiel zwischen dem dunkelroten Stadtrat und der zusätzlich unkritischen Mehrheit des Gemeinderates ist schuld an den massiven öffentlichen Aufwendungen.

Die ausgabefreudigen Real-Monopolyspieler verantworten die fast unglaublichen Bruttoschulden von baldigen 10 Milliarden Steuerfranken. Doch dies ist kein Spiel und es wird nur Verlierer geben. Da der abgehobene Stadtrat und seine Mehrheit der Willigen nicht auf Ausgaben-Entzug gehen wollen, werden diese Akteure wohl die Steuern erhöhen (müssen)! Wie konnte es so weit kommen und von wo stinkt der demnächst verdorbene Fisch? Ein Erklärungsversuch an einem kleinen, jedoch exemplarischen Beispiel:

Fakt eins
In Zürich-Leimbach gibt es ein Gemeinschaftszentrum (GZ). Und um diese Einrichtung dreht sich das exemplarische Steuergeldverschwendungs-Beispiel. Da die dortigen Pavillons (die benutzten Gebäude) schon 40 Jahre auf dem Gelände stehen, braucht es diesbezüglich eine Lösung. Die GZ-Pavillons sind mittelfristig nicht mehr benutzbar. Der jetzige Standort hat den Vorteil, dass die Stadt Zürich die Eigentümerin ist und den Betreibern des Gemeinschaftszentrums die Miete erlassen kann. Somit fliesst für diesen städtischen Budgetposten nicht effektiv Steuergeld an eine juristische Drittperson.

Fakt zwei
Bis im Jahr 2020 dürfte die Anzahl Schüler/-innen in der Stadt Zürich gesamthaft um hohe elf Prozent wachsen. In manchen Schulkreisen explodieren die Zahlen gar um bis 16 Prozent. Durch die Masseneinwanderung strömen sehr viele Personen in unsere wunderschöne, jedoch enge Stadt. Um von diesem Ansturm nicht überrannt zu werden, sind sieben neue Schulhäuser mit Baukosten in Höhe von 500 Millionen Steuerfranken geplant. Mit Schul-Pavillons, für die ein Rahmenkredit von 50 Millionen Steuerfranken bewilligt wurde, soll die Zwischenzeit für die Neuankömmlinge überbrückt werden. Ebenfalls bis im Jahr 2020 dürften 60 solcher Schul-Pavillons im Einsatz sein. Durch die Eröffnungen der neuen Schulhäuser werden diese dann etappenweise nicht mehr gebraucht.

Linkes Vorgehen der Stadt Zürich
Die Stadt will den jetzigen Standort des Gemeinschaftszentrums (GZ) Leimbach, der Zugang zur Natur hat, auflösen. Neu sollen die Kinder und Jugendlichen in einer Beton-Umgebung und direkt neben einem Altersheim laut spielen. Die heutigen mittelfristig unbenutzbaren GZ-Pavillons sollen von Schulkindern nicht nur kurzfristig zwischengenutzt werden. Wie eingangs erwähnt, wird zurzeit für das GZ Leimbach keine Miete von der Stadt Zürich bezahlt, sondern den Betreibern nur erlassen. Am neuen GZ-Standort müsste die Stadt jedoch einer privaten Baugenossenschaft jährlich die hohe Summe von 289 591 Steuerfranken überweisen. Die Bevölkerung wehrt sich entschieden gegen den Umzug in die Beton-Landschaft, da der Zugang zur Natur wichtig ist. Auch auf die älteren Mitmenschen und das Altersheim müsste die Stadt eigentlich Rücksicht nehmen.

Eine äusserst erfolgreiche Petition wurde deshalb der links-grünen Elite übergeben, die den Abbruch der schädlichen Hauruck-Übung fordert. Der Stadtrat stellt sich jedoch erwartungsgemäss stur und antwortet schriftlich, die Bevölkerung müsse nur ihre Ängste überwinden und sei dann schon zufrieden. Die Stadtoberen wollen das Gemeinschaftszentrum Leimbach versetzen und viel Steuergeld an eine private Baugenossenschaft bezahlen. Punkt. Die heutigen GZ-Pavillons hielten 40 Jahre. Wird hypothetisch dieser Zeitraum und die neu effektiv durch die Steuerzahlenden aufzuwendende Miete genommen, so werden öffentliche Gelder in Gesamthöhe von ca. 11 Millionen Franken verbraten. Bei dieser gewaltigen Mietsumme sind noch nicht mal die Inflationsrate und Kostenerhöhungen berücksichtigt.

Lösungsvorschlag im Sinne der Bevölkerung und Finanzen
Auf den Kauf einer gewissen Anzahl der neuen Schul-Pavillons (Rahmenkredit 50 Millionen Steuerfranken) wird verzichtet. Die meist zugezogenen Kinder gehen anstatt in die mittelfristig unbenutzbaren GZ-Pavillons in den angrenzenden Schulkreis zum Unterricht. Wegen den durch die Masseneinwanderung besonders explodierten Wohnungsmietpreisen, hat es dort ausnahmsweise noch freie Schulplätze. Sobald durch die Eröffnung eines der sieben Schulhäuser zwischenzeitlich benutzte Schul-Pavillons nicht mehr gebraucht werden, werden solche auf dem jetzigen Standort des Gemeinschaftszentrums (GZ) Leimbach aufgestellt. 40 Jahre lang waren dort ebenfalls «nur» Pavillons im Einsatz. Somit lassen die Links-Grünen ihren unsinnigen Plan fallen, das GZ Leimbach in die Beton-Landschaft umzupflanzen. Dem Wunsch der Bevölkerung wird Rechnung getragen. Dadurch werden die oben berechneten 11 Millionen Steuerfranken nicht an die private Baugenossenschaft bezahlt. Und der Rahmenkredit von 50 Millionen Steuerfranken wird zusätzlich nicht ausgeschöpft.

Vernunft schmeckt vielen nicht
Sie werden es ahnen, liebe Lesende: Wie in der Stadt Zürich so üblich, wird voraussichtlich nur die SVP gegen den teuren und unvernünftigen Umzug des Gemeinschaftszentrums Leimbach stimmen. Alle anderen Parteien werden den Auftrag des Stadtrates (Weisung 2014/92) vermutlich willig vollstrecken. Rücksichtnahme auf die Finanzen hat nur bei der Volkspartei oberste Priorität. Die SVP kämpft zudem nicht gegen die Bevölkerung, sondern für eine stabile Zukunft in Sicherheit und Freiheit.

Allgemeingültiges Fazit
Wie üblich stinkt der Fisch vom links-grünen Stadtrats-Kopf. Doch es ist der Koch, also die willige Mehrheit des Gemeinderates, der den demnächst verdorbenen Fisch roh und unverarbeitet servieren dürfte. Die Geschäfte muss schliesslich der Gemeinderat jeweils bewilligen. Ob das dunkelrote Rezept (1 Suppenlöffel Ausgaben, 1 Suppenlöffel Schulden, 1 Suppenlöffel finanzpolitische Realitätsverweigerung) den Zürcherinnen und Zürcher schmecken wird, ist ihnen selber überlassen. Sicher ist, die Rechnung kommt! Denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. «En Guete»!

Ach übrigens, bei einer politischen Rotbarsch-Fischvergiftung ist die einzige Medizin, die hilft: SVP wählen! Die Roten schlagen auf den Magen. Erzählen Sie es weiter und helfen Sie somit jeder Person, die schon Bauchweh hat.

Der Zürcher Bote, 15. Mai 2014 (PDF)