Der Kommunist, die linke Gewalt und die Taser

Taser sind Elektroschockpistolen. Die Geräte bieten eine hohe Sicherheit. Bei 650 Selbstversuchen durch Polizisten ist es lediglich vereinzelt zu Platzwunden gekommen. Anhand von zwei gewalttätigen Vorfällen lässt sich der Nutzen von Tasern einfach aufzeigen.

Rückblick: Ende 2015 attackierte ein Afrikaner in der Stadt Zürich Polizisten mit einem 25 Zentimeter langen Messer. Der Angreifer schrie mehrmals «Allahu akbar» (Gott ist grösser). Da der mutmassliche Islamist mit dem grossen Fleischermesser auf die Polizisten losrannte, mussten die Beamten durch Einsatz der Dienstwaffen die Situation unter Kontrolle bringen.

Vor Kurzem attackierte in der gleichen Gegend auch ein Ladendieb Polizisten. Die Waffe war wiederum ein Messer. Die Beamten konnten glücklicherweise der Stichbewegung ausweichen und Verstärkung anfordern. Als die Interventionseinheit Skorpion eintraf, konnte der Angreifer mit einem Taser überwältigt werden. Dadurch war ein Schusswaffengebrauch bei diesem Vorfall nicht notwendig.

SVP steht hinter Polizei
Der Kanton Zürich gilt als Vorreiter bei der Aufrüstung mit Elektroschockpistolen. Roland Stämpfli, Leiter der Geschäftsstelle Polizeitechnik, äusserste sich dazu wie folgt: «Der häufigere Einsatz von Tasern ist einer der Faktoren, die dazu beitragen, dass weniger Schusswaffen gebraucht werden.» Damit auch alle Frontpolizisten in der Stadt Zürich mit solchen Geräten ausgerüstet werden, haben mein Gemeinderatskollege Christoph Marty und ich einen entsprechenden Vorstoss im Stadtparlament eingereicht. Der Gesamtstadtrat ist bereit, das Anliegen zu prüfen, und wollte am letzten Mittwoch das SVP-Postulat entgegennehmen. Erwartungsgemäss kam aber aus dem linken Gemeinderat ein Ablehnungsantrag, weshalb das Geschäft vertagt wurde.

Gewaltverherrlichung
Es scheint unwahrscheinlich, dass sich bei diesem politischen Geschäft Stadtrat Richard Wolff (AL) freiwillig hinter die Polizisten stellte. Ist es doch er, der bei jeder Gelegenheit den Beamten in den Rücken fällt. Um dies zu verstehen, muss man in die Vergangenheit von Wolff blicken: In den 1980er-Jahren wollte er das Trinkwasser mit der psychedelischen Droge LSD verseucht sehen und empfand Gewalt als «angesagt», wie er noch vor wenigen Jahren selber sagte. Einerseits sind die Polizisten also internen Anfeindungen eines Links-aussen-Politikers ausgesetzt, der gemäss Tages-Anzeiger auch heute noch «Mühe hat, sich von Gewalt zu distanzieren.» Anderseits schlägt den Gesetzeshütern auf der Strasse blanke Gewalt und Hass von Linksradikalen und anderen Subjekten entgegen.

Sympathien für Linksradikale
Den Polizisten gebührt unsere grösste Anerkennung. Es sind diese mutigen Frauen und Männer, die uns Bürger notfalls unter Einsatz ihres Lebens schützen. Umso stossender, dass sich die Einsatzkräfte mit dem Postkommunisten Wolff rumschlagen müssen, der «seine Sympathien eher bei Chaoten und Hausbesetzern als bei der Bevölkerung und den Leuten seines Polizei-Korps hat» (NZZ).

Dass sich in einem solchen politischen Klima der Linksextremismus ausbreitet, überrascht nicht. In immer kürzeren Abständen schlagen die «Linksaktivisten» brutal zu. Die gewalttätigen Extremisten werden in vielen Medien so genannt, wodurch die Journalisten sich mit ihnen solidarisieren und den Linksextremismus weiter befeuern. Teils werden ganze Geschäfts- und Wohnquartiere verwüstet. Und wieder sind es die Polizisten, die Bürger und das Gewerbe, die ihren Kopf für die linke Politik hinhalten müssen. Der grösste Sicherheitsgewinn bewirkt also nicht die Bewaffnung mit Tasern, sondern schlicht die Abwahl von möglichst vielen linken Politikern im Parlament und der Regierung.

Der Zürcher Bote, 3. Juni 2016 (PDF)
Bild: 20 Minuten / Leser-Reporter, Jelin Nichele

Brandgefährlich: Linksextremer Anschlag in der Stadt Zürich.
(Bild: 20 Minuten / Leser-Reporter Jelzin Nichele)