Sprachterror im Zürcher Gemeinderat

SprachterroristInnen sind chronisch schlecht gelaunte linke Frauen und Männer, die mittels Dauerempörung die Deutungshoheit über unsere Sprache an sich reissen wollen.

Plötzlich sollen zig Ausdrücke diskriminierend und somit verboten sein. Neu heisst es zum Beispiel nicht mehr «Asylant», sondern «Asylbewerber». Auch wird fast jeder Verbrecher wortreich in Schutz genommen und medial freigesprochen. Ein weiterer Trick der Gutmenschen: sie erfinden neue Wörter. Dass auch der rot-güne Gemeinderat bei diesem unsinnigen Kreativprozess mitmacht, ist nicht weiter verwunderlich.

Das Wort «Rednerliste» (Duden: Substantiv, feminin) heisst im Rat neu «Rednerinnen- und Rednerliste». Die ursprüngliche Bezeichnung kann aber gar nicht diskriminierend sein, da diese eine Sache beschreibt. Fakten haben die Gutmenschen aber noch nie sonderlich interessiert. Auslöser ihrer geistigen Amokläufe sind vielmehr Minderwertigkeitskomplexe und Schuldgefühle. Aus linker Sicht ist es eben ungerecht, dass der Kapitalismus funktioniert und der westlichen Welt Reichtum bescherte. Die Linken halten sich einzig dann für gute Menschen, wenn sie sich als Opfer fühlen oder für angebliche Opfer einsetzen können. So äusserte sich eine Gemeinderätin in den Medien, dass sie sich gar im ultra-linken Rat sprachlich ausgeschlossen fühle. Die Linken sind also so schwach, dass selbst das Sachwort «Rednerliste» als konservative Bedrohung wahrgenommen wird.

Rote Medienmacht
Schlussendlich sind es aber eben die Massenmedien, die der roten Ideologie bisweilen zum Durchbruch verhalfen. Jeder Blödsinn der SP wird in den Zeitungen als unumstössliche Wahrheit dargestellt. Berechtigte Volksanliegen der SVP werden aber als Populismus abgetan oder einfach ignoriert. Gleichzeitig schweigen die linken Wahlkämpfer in den Redaktionsstuben die Schwächen der Sozialisten konsequent tot. Als kleines Beispiel: Vor Kurzem sagte eine SP-Gemeinderätin während der Sitzung, dass jeder dritte Mann im Stadtparlament die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehme. Empörte oder belustigte Reaktionen in den Medien? Fehlanzeige! Hätte aber ein SVP-Mann gesagt, jede dritte Frau sei frigide oder gehöre hinter den Herd, die Massenmedien hätten ihn politisch hingerichtet.

Reagieren wir auf den Sprachterror mit inhaltlicher Zurückhaltung, so lassen wir uns als Esel vor den Karren der Linken spannen. Egal, wie gross die Empörung der Gutmenschen sein wird: auch unschöne Wahrheiten müssen laut ausgesprochen werden. Hören wir also schnell wieder auf, auf alles und jeden Rücksicht zu nehmen. Insbesondere mit Sicht auf andere Parteien. Die SVP hat ein zukunftsgerichtetes, freiheitliches Programm. Die SVP hat das beste Programm! Wir müssen bei den Kernthemen kompromisslos den Grundsatz verfolgen: Schweiz zuerst!

Game over
Immer mehr Bürger durchschauen die Medienlügen und dass die Gutmenschen unsere Freiheit bedrohen. Der geniale Stratege Donald Trump blieb trotz massivster Hetze gegen seine Person standhaft und errang einen historischen Sieg. Die Republikaner sind nun so stark wie seit 1928 nicht mehr. Auch dank den vielen gebildeten Frauen und Secondos, die nachweislich Trump wählten. Die SVP muss ebenfalls wieder angriffiger, mutiger und provokanter werden. Es lohnt sich: Die Zukunft unseres Landes steht auf dem Spiel. Denn auch wenn wir ruhen, die Gutmenschen werden es leider nicht tun. Die Durchsetzung ihres Sprachterrors ist nur ein Etappenziel. Hauptziel ist der Umbau des Landes nach linker Vorstellung. Und dafür muss die SVP als Bollwerk der Freiheit zuerst mundtot gemacht werden.

Der Zürcher Bote, 9. Dezember 2016 (PDF)