Islamismus: Wehret den Anfängen

Manchester, London, Stockholm, Berlin, Nizza, Brüssel, Paris, Würzburg, Hamburg … Innert relativ kurzer Zeit verüben Islamisten in Europa mehr als 35 Terroranschläge und töten dabei hunderte Menschen. Zum Glück hat diese Gewalt bislang Winterthur, Zürich oder Genf nicht erreicht.

Ist die Schweiz also wieder die Insel der Glückseligkeit? Leider nicht. Denn das Asylchaos bedroht ganz Europa, also auch unser Land. Es gibt Horrormeldungen, wonach bei anhaltender Untätigkeit über 100 Millionen Migranten Europa stürmen werden. Ein Blick in die Herkunftsländer zeigt, was uns dann blüht. Als Vorgeschmack: Der Terror kam erst nach Europa, als mit der sogenannten Flüchtlingskrise die Migrationsschleusen geöffnet wurden.

Gemäss dem Schweizer Nachrichtendienst ist es nun einzig noch eine Frage der Zeit, bis die Islamisten auch bei uns zuschlagen. Durch die offenen Grenzen gibt es keine Insel der Glückseligkeit mehr. Der islamistische Hass auf die westliche Lebensart kann sich überall und jederzeit entladen. So stach kürzlich ein Asylant in einem deutschen Supermarkt mit einem Küchenmesser wahllos auf Menschen ein. Ein Opfer starb.

Demokratie sei westliche Dekadenz
Auch dieser Attentäter schrie bei seiner religiösen Bluttat, «Allahu Akbar». Übersetzt heisst das: Gott ist grösser. Grösser als die Demokratie und grösser als der Wert des menschlichen Lebens? Diese Frage, welche die Islamisten aus ihrer Weltanschauung mit dem Terror selber beantworten, trifft den Kern der Sache: Wir erleben einen Kampf der Kulturen. Nicht vereinbare Welten prallen aufeinander.

Die «Allahu Akbar»-Schreie sind übrigens auch bei Randalen in Asylheimen oder europäischen Vorstädten zu hören. Es geht nun darum, ob wir bereit sind, unsere Werte, unsere Kultur, unsere Offenheit und Freiheit gegen die islamistische Barbarei des Mittelalters zu verteidigen. Wir müssen dabei aber bedacht vorgehen und auf keinen Fall in eine Spirale der Gegengewalt verfallen. Bürgerkrieg, ein europäisches Syrien, das ist, was die Islamisten über die Jahre und Jahrzehnte bei uns anzetteln wollen. Bedacht vorgehen heisst auch, den religiösen Terror nicht mit der islamischen Weltreligion gleichzusetzen.

Schweiz verteidigen
Was ist nun zu tun? Meiner Ansicht nach sind mindestens drei Projekte zentral. Erstens: Kein Kniefall mehr vor dem linken Gesinnungsterror. Schluss mit der politischen Korrektheit. Die Gutmenschen wollen empört sein? Sollen sie doch. Wir setzen dennoch gradlinig unsere politische Agenda um. Auch unbequeme Wahrheiten müssen laut ausgesprochen werden.

Das führt gleich zum zweiten Punkt: Das Asylwesen in seiner heutigen Form muss abgeschafft werden. Es kommen hauptsächlich illegale Wirtschaftsmigranten und Islamisten. Es gilt nun, den Rechtsstaat zu verteidigen. Die Ankömmlingen aus aller Herren Länder müssen am illegalen Grenzübertritt gehindert werden. Die Schweiz soll auch diesbezüglich Vorbild für Europa sein, damit andere Nationalstaaten ebenfalls lösungsorientiert handeln.

Drittens: Wir sind eine Willensnation. Schweizersein ist keine Frage des Blutes. Es gibt im Land eine grosse Anzahl hochanständiger Secondos. Das sind Bürger, deren Eltern oder Grosseltern im Ausland geboren sind. Darunter sind auch säkulare Muslime oder Menschen mit einer anderen Hautfarbe. Wir müssen die Secondos, die bereits heute oft der SVP nahestehen, verstärkt zu unseren politischen Mitkämpfern machen. Denn ohne die Weitergabe unserer freiheitlichen Werte ist der Kampf der Kulturen auf lange Sicht garantiert verloren.

Eine sichere Zukunft in Freiheit und Wohlstand liegt jetzt noch gänzlich in unseren Händen. Aber wehret den Anfängen. Und wie die Terrorwelle, der Migrantenansturm und die Islamisierung ganzer europäischer Gebiete bedrohlich zeigen, es hat leider längst begonnen.

Der Zürcher Bote, 18. August 2017 (PDF)