Hilft die Sozialindustrie? Ja!

Die Sozialindustrie hilft sich selber und vordergründig bildungsfernen Ausländern – aber nur vordergründig. Der wirkliche Antrieb ist die Selbstgerechtigkeit und der Eigennutz. Eine provokante Äusserung? Machen wir die Stichprobe.

Die Betreuung von bildungsfernen Ausländern, hohe Personalaufwände und die schier unersättliche Gier nach Steuergeldern sind die immer wiederkehrenden Hauptmerkmale der Sozialindustrie. Um dies an einem konkreten Beispiel zu veranschaulichen, dient die Weisung 2014/312, welche der Gemeinderat am letzten Mittwoch behandelte. Die Vorlage ermöglicht der Beratungsstelle Isla Victoria Zugang zu Steuergeldern.

Isla Victoria ist ein Angebot für Frauen, die im Sexgewerbe arbeiten. Es werden Deutschkurse angeboten, informiert über aufenthaltsrechtliche Fragen in der Schweiz oder innerhalb eines Jahres 10 089 Mittagessen an die Ausländerinnen abgegeben. Dass diese Aktionen die Situation in den Herkunftsländern überhaupt nicht verbessern und somit keinen nachhaltigen Beitrag leisten, wird wohl von keiner Seite bestritten. Es ist zudem nicht die Aufgabe der Zürcher Steuerzahlenden, sich finanziell um die ganze Welt zu kümmern.

Doch es dürfte für die Sozialarbeitenden ein gutes Gefühl sein, vermeintlich den Schwachen und Armen zu helfen. Quasi auf Kosten der Steuerzahlenden auf der «richtigen Seite» zu stehen. Ob die Hilfe auch wirklich hilft, scheint nebensächlich zu sein. Hauptsache man kann sagen, man sei gegen die Armut und das Elend auf der Welt − auch wenn man daran nichts ändert. Ach, wie selbstgerecht.

Sozialindustrie hilft lediglich sich selber
Spannend wird es immer dann, wenn es um die Personalaufwände in der Sozialindustrie geht. Diese Zahlen geben Auskunft über die entsprechenden Löhne. Bei der Beratungsstelle Isla Victoria ist der Personalaufwand für das laufende Jahr auf 520 000 Franken veranschlagt. Und das bei einem Pensum von nur vier Vollzeitstellen. Somit ergibt sich ein durchschnittlicher Personalaufwand von 130 000 Franken pro Stelle. Nicht schlecht, wenn man doch angibt, eigentlich anderen Menschen zu helfen, diesen aber lediglich Gespräche und Mittagessen offeriert. Ach, wie eigennützig.

SVP kämpft für den Mittelstand
Es gibt auch in der Schweiz genügend Menschen, die finanziell unter Druck stehen. Viel besser als das Geld ins Ausland zu transferieren oder die ganze Welt in den Schweizer Sozialstaat einzuladen, wäre es somit, den hier ansässigen Bürgerinnen und Bürgern mehr Geld zum Leben zu lassen. Dies beinhaltet auch die ausländischen Steuerzahlenden.

Der Staat sollte sich lediglich auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Somit bliebe dem Mittelstand in der Schweiz mehr Geld zur Verfügung. Aber natürlich ist die Mehrheit des Zürcher Gemeinderates von einer solchen wirklichen sozialen Ader meilenweit entfernt. Es war einzig die Volkspartei, die bei der letzten Budgetberatung im Gemeinderat echte Einsparungen beim allmächtig gewordenen Staat forderte. Dafür wollte die SVP die Steuern für den Mittelstand senken. Wir waren leider die einzige Partei, die diesen klugen Weg beschreiten wollte und unser Anliegen wurde versenkt. Es war auch letzten Mittwoch einzig die SVP, die sich erneut gegen die Sozialindustrie wehrte. Alle anderen Parteien folgten den Linken und nickten die Weisung Isla Victoria schlussendlich brav ab, anstatt sich über die negativen Folgen der Masseneinwanderung Gedanken zu machen. Ach, wie selbstgerecht und eigennützig.

Der Zürcher Bote, 30. Januar 2015 (PDF)