Fristerstreckung für die Realität

Zurzeit schaltet die Volkspartei Zeitungsinserate. Darin werden die Auswirkungen der selbstzerstörerischen Einwanderungspolitik schonungslos aufgedeckt.

So heisst es in einer Anzeige: «Um die Wohnungsnot zu beheben, baut die Stadt jährlich rund 2000 Wohnungen. Gleichzeitig holen die Linken mit ihrer Einwanderungs- und Asylpolitik jedes Jahr rund 10 000 zusätzliche Ausländer nach Zürich. Es fehlen jedes Jahr 8000 Wohnungen – und wenn mal eine Wohnung frei wird, darf ein Genosse mit guten Beziehungen einziehen …»

Der Mittelstand massiv unter Beschuss
Die Masseneinwanderung verursacht eine elende Wohnungsnot. Die Masseneinwanderung lässt die Mieten stark steigen. Die Masseneinwanderung ist die Gefahr für den Mittelstand. Verdrängungskampf auf dem Arbeitsmarkt, steigende Kriminalität und Dichtestress sind weitere negative Folgen der unkontrollierten Einwanderung. Dass diese Tatsachen von EU-freundlichen Kreisen unterschlagen und verharmlost werden, ist längst bekannt. Die Schweizer Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht mehr täuschen. Zu offensichtlich sind die gravierenden Missstände. Die europhilen Kräfte versuchen jedoch auch heute noch, die Langzeitschäden und immensen öffentlichen Kosten gänzlich aus der Diskussion auszublenden. Aber die Realität ist immer stärker als von Menschen konstruierte fiktive Utopien. Der Sozialismus funktioniert nicht. Aber die SP kämpft weiter dafür. Und die Schweizer Grenzen für 500 Millionen potenzieller Einwanderer zu öffnen, musste ebenso grandios scheitern. Auch hier irrglauben die Linken weiter.

Linke Politik verursacht Kosten von Hunderten Millionen Franken
Konkret ging es am letzten Mittwoch um die Weisung 2012/96. Die Vorlage stammt aus den Federn der AL. Diese Partei bewegt sich am äusseren linken Rand. Deren Stadtrat Wolff empfindet den linksradikalen und militanten Schwarzen Block als eine «interessante Ergänzung». Die Weisung gibt an, dass die Stadt und verschiedene Genossenschaften viele Wohnungen erstellen und deshalb ein Projektkredit für ein neues Schulhaus benötigt wird. Zur Information: In der Stadt Zürich müssen wegen der Masseneinwanderung sieben neue Schulhäuser gebaut werden. Kosten: 500 Millionen Steuerfranken!

Der Teufelskreis und dessen gigantische Kosten
Die Weisung führt also ungewollt den Teufelskreis der linken Politik vor Augen: Jedes Jahr strömen Tausende Personen in die subventionswütige Stadt. Die Mieten steigen dadurch stark. Freie Wohnungen sind faktisch nicht mehr vorhanden (Leerwohnungsquote von nahe null), Wohnungsnot entsteht. Die Stadt Zürich plant deshalb in sozialistischer
Tradition, 15 Milliarden Steuerfranken in den sogenannten «sozialen Wohnungsbau» zu investieren. Woher diese gigantische Summe kommen soll, weiss niemand. Aber das hinderte die SP und die Grünen noch nie, fremdes Geld auszugeben. Durch das städtische «Angebot» steigt die Attraktivität für Einwanderer zusätzlich. Die Bautätigkeit kann der Nachfrage (Masseneinwanderung) unmöglich nachkommen. Somit fehlen jedes Jahr Tausende Wohnungen. Die Stadt investiert also noch mehr Steuergelder in den sogenannten «sozialen Wohnungsbau». Durch die massive Einwanderung muss zudem neue Infrastruktur (unter anderem Schulhäuser) erstellt werden. Das städtische «Angebot» dehnt sich markant aus und wird von zusätzlichen Personen in Anspruch genommen. Ein Teufelskreis.

Dies ist eine Realität, der sich die Schweiz und insbesondere Zürich stellen muss. Dass Gelder für wirklich benötigte Schulhäuser gesprochen werden müssen, ist unbestritten. Aber ist es notwendig, potenziell 500 Millionen EU-Bürger in die Schweiz einzuladen und dafür eine Infrastruktur (Schulhäuser, Züge, Verwaltungspersonal, Krankenhäuser, Wohnungen etc.) mit öffentlichen Geldern auszubauen oder bereitzustellen? Dazu kommt noch das Asylchaos und der damit verbundene Familiennachzug. Die Langzeitkosten für die Masseneinwanderung sind enorm!

Aber der links und links-aussen dominierte Stadtrat will sich dieser Realität nicht stellen. Er beantragte im Gemeinderat eine Fristerstreckung für die Bearbeitung der Weisung. Oder besser: eine Fristerstreckung, um sich nicht der Realität stellen zu müssen. Aber die einzig korrekte Antwort auf das gravierende Problem kennt sowieso nur die SVP zusammen mit dem Volk: Die Masseneinwanderung muss endlich gestoppt werden!

Der Zürcher Bote, 27. März 2015 (PDF)

Wohnungsnot