Asylchaos – Sommer des Terrors!

Die Linken lehnen die Bewaffnung der Polizisten mit Elektroschock-Pistolen (Tasern) ab. Benutzen die Beamten aber in extremen Gefahrensituationen die Dienstwaffen gegenüber Kriminellen, so ist der Gutmenschen-Aufschrei genauso entschlossen. Ein islamistischer Terroranschlag nahe der Schweizer Grenze entlarvt die Verlogenheit der Linken besonders brutal.

Es war im Frühling, als mein SVP-Gemeinderatskollege Christoph Marty und ich einen parlamentarischen Vorstoss zum Thema einreichten. Mit dem Postulat forderten wir, die Stadtzürcher Polizei soll zusätzlich mit Tasern ausgerüstet werden. Am letzten Mittwoch wurde das Geschäft nun endlich im Gemeinderat traktandiert. Was wir alle in der Zwischenzeit erlebten, war ein Sommer des islamistischen Terrors. Selbstmordattentat in Deutschland, Köpfungen in einer Kirche oder Massenmorde in Nizza und Paris sind einige der Horror-Taten. Das arabische Mittelalter dringt in unseren Kontinent ein. Europa wird durch das Asylchaos und die Masseneinwanderung fremder Kulturen immer mehr zum islamistischen Kampfplatz. Die Gefahrenlage wird bereits mit Israel verglichen. Terrorangst, Selbstmordattentate oder Messerattacken durch Islamisten sind dort trauriger Alltag.

«Wir schaffen das»
Jetzt haben es die Gutmenschen also auch bei uns geschafft. Der Terror wurde importiert. Es passierte nahe der Schweizer Grenze, als ein «Flüchtling» in einem Zug mit einer Axt auf Passagiere einhackte. Während der Bluttat schrie er «Allahu Akbar!» (Gott ist grösser). Als der Attentäter auf dem Bahnsteig auf weitere Menschen losging, musste er durch die Polizei gezielt ausser Gefecht gesetzt werden. Die Beamten standen vor der Entscheidung: soll weiteres Blut von Unschuldigen vergossen oder ein Terrorist gestoppt werden? Da die ideale Option, nämlich gar keine Gewalt, nicht zur Auswahl stand, kennt jeder vernünftige Mensch die wohl richtige Antwort. Somit ging es nicht lange, bis sich ein prominenter Gutmensch über die «Polizeigewalt» empörte. Renate Künast, die wie die Schweizer Linken den politischen Wahnsinn zum Normalzustand erklärt, schrieb auf Twitter: «Tragisch. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden?» Das Muster ist bekannt: Egal, wie abscheulich das Verbrechen auch war, schlussendlich wird der Täter als «Opfer» hingestellt.

Das Asylchaos «bereichert»
Schuld ist nie der Verbrecher. Zumindest nicht, wenn dieser einer selektionierten Minderheit angehört. So funktioniert die verlogene Politik der Gutmenschen. Es ist der linken Seite auch egal, dass mit den Tasern die Polizisten zusätzlich ein milderes Mittel zur scharfen Munition erhalten würden. Mit den sicheren Geräten könnten in Gefahrensituationen Kriminelle schadlos vorübergehend «angriffsunfähig» gemacht werden. Wer den Gutmenschen zuhört, merkt schnell: Es geht ihnen aber eben gar nicht um Realpolitik. Sondern im Gegenteil einzig darum, ihre Utopie von einer «besseren Welt» nicht durch zu viel Realität zu belasten.

Epochale Umwälzung
Es sind keine guten Aussichten, wenn in einer epochalen Umwälzung durch islamische Massenmigration die politischen Eliten (ob Zürich, Bern oder Berlin) in Seifenblasen leben. Dort mögen Probleme nicht existieren oder Floskeln als Lösungen verstanden werden. Verdrängte Realitäten kommen aber immer zurück. Wirklich immer. Je länger es dauert, umso brutaler wird das Erwachen. Damit es sich die Gutmenschen in den Seifenblasen also nicht bequem machen können, braucht es den «Stachel» SVP! Es liegt an uns, immer auf den Realitätsbezug zu bestehen. Immer auf die Konsequenzen von Fehlentwicklungen hinzuweisen. Immer Nein zu sagen, wenn es ein Nein braucht – und es braucht viel Nein! Das mag eine undankbare Aufgabe sein. Aber wir lindern die Wucht des Aufpralls, wenn die linken, grünen und freisinnigen Seifenblasen zerplatzen. Unsere Politik geschieht im Gegensatz zu den anderen Parteien eben nicht zum Selbstzweck, sondern aus echter sozialer Verantwortung.

Der Zürcher Bote, 30. September 2016 (PDF)